Taylor Eigsti (* 24. September 1984) ist ein amerikanischer Jazz-Pianist, der größtenteils im Neobop anzusiedeln ist, allerdings auch Funk und Soulelemente in seine Musik einfließen lässt.
Er fing mit 4 Jahren mit dem Klavierspielen an und trat schon im Alter von 8 Jahren im Vorprogramm von
David Benoit auf (später folgten Auftritte im Vorprogramm anderer Größen wie
Diana Krall,
Al Jarreau,
Natalie Cole oder
Hank Jones). Mit 14 Jahren nahm er (mit Dan Brubeck, dem Sohn von
Dave Brubeck, als Schlagzeuger) 1998 sein erstes Album auf. Ein Jahr später gab er erste Unterrichtsstunden in einem Jazz Workshop an der Stanford University. Zur gleichen Zeit machte er seinen Abschluss an der "Woodside Priory School) als zweitbester seines Jahrgangs. Danach begann er ein Studium an der der University of Southern California. In den darauffolgenden Jahren stellte er sich bei
Marian McPartlands
Piano Jazz-Programm und dem
BET Jazz Channel vor; außerdem widmete ihm das Jazziz-Magazin im November 2006 das Titelthema.
Nach Veröffentlichungen auf eigenen Labels brachte er 2003 auf
Bob City Records mit
Resonance ein erstes Album heraus, das ihn national und international bekannt machte. Das folgende Album
Lucky to Be Me (u. a. mit
Christian McBride,
Lewis Nash, James Genus,
Billy Kilson und
Julian Lage) führte dazu, dass er 2007 für 2 Grammys nominiert wurde (
Best Jazz Solo Performance und
Best Instrumental Composition für sein Stück
Argument).